Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden: wie wir arbeiten, mit wem und was uns von anderen unterscheidet.
Was unterscheidet VERA von anderen Kommunikations- und Marketingagenturen?
VERA bindet Ihre Experten in die klassische strategische Kommunikation ein. Deren Expertenreputation schafft Vertrauen in Ihr Unternehmen und stärkt Ihre Geschäftsentwicklung und Ihre Arbeitgebermarke, auf dem Markt, auf dem man Sie bereits kennt, und auf den Märkten, die Sie erschließen wollen.
Die Arbeit verbindet Kommunikationsstrategie mit juristischer Präzision, damit jede Person, die sichtbar wird, innerhalb klarer Grenzen und in der Sprache Ihrer Branche auftritt.
Warum wird Expertenreputation wichtiger, seit Inhalte von KI erstellt werden?
Wenn künstliche Intelligenz Inhalte in Sekunden erzeugen kann, führt das zu Übersättigung und zugleich zu einem Mangel an Vertrauen. Menschen suchen jemanden, den sie persönlich erleben, beim Namen nennen und überprüfen können. Ein echter Experte mit sichtbarer, überprüfbarer Arbeit wird zum Vertrauenssignal, für Kunden ebenso wie für KI-Werkzeuge, die ebenfalls nach Signalen der Glaubwürdigkeit suchen.
Was ist der Unterschied zwischen Personal Branding und dem Aufbau von Expertenreputation?
Personal Branding beschreibt meist, wie sich eine Person präsentiert, oft in sozialen Medien. Eine Expertenmarke beruht auf dem, was eine Person in ihrem Fach weiß und tut, und Expertenreputation ist ihre nächste Stufe: wie diese Person in ihrer Branche bekannt ist und wie sehr ihr Kunden, Kollegen und Bewerber vertrauen. Diese Reputation wird in der Arbeit selbst verdient, in Gremien, bei geschlossenen Branchenveranstaltungen und in Gesprächen, in denen Entscheidungen fallen. Dazu gehört auch Online- und Offline-Kommunikation, die strategisch und auf die Branche abgestimmt sein muss.
Bei VERA bauen wir diese Reputation für die Experten innerhalb eines Unternehmens auf und verankern sie in seiner Kommunikationsstrategie, damit sie Vertrauen in das Unternehmen als Ganzes schafft.
Mit wem arbeitet VERA?
VERA arbeitet mit Unternehmen, die ihre Experten in die Kommunikation einbinden wollen, und mit CEOs, die zum Namen werden wollen, den der Markt kennt. Beide Wege sind unter „Zusammenarbeit“ beschrieben.
Wie beginnt eine Zusammenarbeit?
Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und CEOs beginnt mit dem VERA-Workshop für Ihre Branche.
Wie lange dauert eine Zusammenarbeit?
Die Dauer hängt vom Weg der Zusammenarbeit ab. Der VERA-Workshop dauert einen Tag, mit einer Vorbereitung, in der wir Ihre Branche analysieren. Das CEO-Programm dauert ein Jahr. Die Zusammenarbeit in der Rolle als Fractional CMO beginnt mit einer Aufbauphase von üblicherweise drei bis vier Monaten, danach bestimmen Sie selbst das Tempo der weiteren Arbeit, bis Ihr Team die Kommunikation übernimmt.
Können wir zusammenarbeiten, wenn ich bereits ein internes Marketingteam oder eine Agentur habe?
Ja. Ein internes Team binden wir ein und machen es zum Teil des Prozesses. Mit einer externen Agentur ist es in der Praxis meist schwierig, weil sie ihre eigenen, fest vorgegebenen Systeme mitbringt, die unserem flexiblen, maßgeschneiderten Ansatz entgegenstehen.
Arbeiten Sie nur mit Kunden in Wien?
VERA hat ihren Sitz in Wien und arbeitet mit Kunden in ganz Europa, auf Deutsch, Englisch, Bosnisch und Slowenisch. Für Unternehmen, die einen neuen Markt erschließen, entwickeln wir eine vollständige Kommunikationsstrategie, die an die Strategie im Heimmarkt anknüpft.
Nicht sicher, wo Sie hingehören?
Der Selbstcheck stellt in zwei Minuten ein paar Fragen zu Ihrer Situation und zeigt einen Weg mit den Leistungen von VERA, der dazu passt. Zum Selbstcheck.
Was ist ein Fractional CMO, und wann braucht ein Unternehmen einen?
Ein Fractional CMO ist ein Chief Marketing Officer, der in Teilzeit oder flexibel für Ihr Unternehmen arbeitet, ohne die Kosten und die Bindung einer Vollzeitanstellung.
Ein Fractional CMO kommt als erfahrener strategischer Partner in Ihr Unternehmen, übernimmt die volle Verantwortung für die Ausrichtung Ihrer Kommunikation und Ihres Marketings und passt den eigenen Einsatz an das an, was Ihr Unternehmen gerade wirklich braucht.
Dieses Modell ist sinnvoll, wenn Ihr Unternehmen über einfaches Marketing hinausgewachsen ist, einen Vollzeit-CMO aber noch nicht braucht oder sich noch nicht leisten möchte. Sie erhalten erfahrenes strategisches Denken, echte Verantwortung und eine klare Richtung, ohne fixe Gemeinkosten.
Bei VERA geht die Rolle als Fractional CMO einen Schritt weiter. Dženeta Schitton wird direkt Teil Ihrer Managementstruktur, führt Ihr internes Team und setzt ein eigenes Kommunikationsmodell um, das Ihre Menschen und ihre Expertenreputation in den Mittelpunkt Ihrer Kommunikationsstrategie stellt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Fractional CMO, einer Agentur und einem fest angestellten CMO?
Eine Agentur setzt Kampagnen um, meist innerhalb ihres eigenen Systems. Ein Vollzeit-CMO ist fest angestellt. Ein Fractional CMO übernimmt die strategische Rolle für einen bestimmten Zeitraum, baut gemeinsam mit Ihren Leuten (etwa einem bereits vorhandenen Social-Media-Manager) oder unseren externen Partnern (bewährten Freelancern) das System auf und übergibt es dann in den operativen Betrieb. VERA bleibt im benötigten Ausmaß beratend zur Seite.
Was genau übernimmt ein Fractional CMO in der Kommunikation?
Ein Fractional CMO übernimmt die gesamte Kommunikationsrolle für einen bestimmten Zeitraum. Das heißt, wir beginnen von vorne: Wir definieren die Geschäftsziele und entscheiden auf dieser Basis, was und wie wir kommunizieren wollen, und im VERA-Kommunikationsmodell auch, wie wir Experten innerhalb der strategischen Kommunikation positionieren und die Kommunikation auf persönlicher Ebene mit der Unternehmenskommunikation verbinden.
Was, wenn das Unternehmen bereits eine Marketingabteilung und einen CMO hat?
Hat Ihr Unternehmen bereits ein Marketingteam und eine etablierte Kommunikationsstrategie, konzentriert sich die Rolle des Fractional CMO ausschließlich auf die Positionierung der Experten innerhalb dieser Strategie, um ihre Wirkung strategisch zu steigern. Im Zuge der Einbindung der Experten schulen wir das interne Kommunikationsteam, damit es dies auch ohne VERA erfolgreich umsetzen kann, und bleiben selbstverständlich für Beratung verfügbar.
Womit beginnt jede Zusammenarbeit?
Jedes Mandat beginnt mit einem Workshop. Davor analysieren wir Ihre Branche und wie ihre Experten heute in der Kommunikation positioniert sind. Im Workshop erfahren Sie, wie das VERA-Kommunikationsmodell in Ihrem Unternehmen angewendet werden kann, und danach erhalten Sie Kommunikationsrichtlinien für das gesamte Unternehmen, abgestimmt auf Ihre Branche.
Bieten Sie Personal Branding für Unternehmen an?
Ja. VERA baut die Expertenreputation der Menschen auf, die das Unternehmen tragen: Top-Management, mittleres Management und einzelne Experten. Das ist weiter gefasst als Personal Branding im Sinne von Online-Kommunikation und Selbstdarstellung. Im VERA-Kommunikationsmodell helfen wir Experten, ihre Expertenreputation aufzubauen und zu kommunizieren, die dann Teil der strategischen Unternehmenskommunikation wird.
Für einzelne Führungskräfte und Experten gibt es außerdem individuelles (1:1) Coaching für Expertenreputation.
Wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von LinkedIn Personal Branding oder Corporate-Influencer-Programmen?
LinkedIn ist einer von mehreren Kanälen und in vielen Branchen bei Weitem nicht der wichtigste. Das Ansehen eines Experten entsteht durch die Arbeit im Fach, durch die Teilnahme an Branchenveranstaltungen, in Gremien und in Gesprächen mit Kunden, und die Online-Präsenz hält das nachträglich fest, in der Sprache der Branche.
Corporate-Influencer-Programme schulen Mitarbeitende meist darin, häufiger zu posten. Wir konzentrieren uns auf mittleres und Top-Management, gehen von den Geschäftszielen des Unternehmens aus und wählen die Experten, deren Wissen diesen Zielen am nächsten ist. Für jeden definieren wir eine Rolle, die zu dem passt, was er bereits tut. Sichtbarkeit entsteht dann aus der Substanz, in dem Maß, das zur Person und zur Branche passt.
Wie unterstützt der Aufbau von Expertenreputation das Employer Branding?
Bewerber wählen einen Arbeitgeber auch danach, was sie sich erwarten und wie sie sich weiterentwickeln können. Wenn ein Unternehmen sichtbar in seine Experten investiert und diese in ihrem Fach bekannt werden, bemerken Bewerber diese Investition sofort.
Eine starke Expertenreputation gibt Bewerbern außerdem Zugang zu Experten, die sie über deren Kommunikation und Aktivitäten schon vor dem ersten Vorstellungsgespräch kennenlernen können, was die Arbeitgebermarke konkret und glaubwürdig macht.
Was, wenn unsere Experten gehen, sobald sie sichtbarer werden?
Experten, in die ein Unternehmen sichtbar investiert, haben weniger Gründe zu gehen, weil sie die Entwicklung, die sie suchen, genau dort bekommen. Die Reputation, die sie aufbauen, ist mit dem Unternehmen verbunden: mit seinen Kunden, Projekten und Themen. Richtlinien und Kommunikationsmodell bleiben dem Unternehmen auch dann, wenn jemand geht, und Vertrauen hängt an keiner einzelnen Person, weil mehrere Menschen es tragen. Bleiben Experten unsichtbar, verliert das Unternehmen die Chance, ihr Wissen in Vertrauen in den eigenen Namen zu verwandeln.
Können Mitarbeiter verpflichtet werden, über das Unternehmen zu posten?
In der Regel können Mitarbeitende in Österreich wie auch in Deutschland nicht verpflichtet werden, ihre privaten Profile für Zwecke des Unternehmens zu nutzen. Deshalb setzen wir auf freiwillige Teilnahme und klare Richtlinien, erstellt unter sorgfältiger Beachtung des Arbeits- und Datenschutzrechts. Wo ein Betriebsrat besteht, hat er bei solchen Richtlinien ein Mitbestimmungsrecht. Mitarbeitende, die Inhalte über ihre Arbeit veröffentlichen, sollten dafür auch Richtlinien haben.
Was geschieht mit dem Profil und den Kontakten eines Mitarbeiters, wenn er das Unternehmen verlässt?
Die Richtlinien regeln das im Voraus: was der Person gehört, etwa ihr Profil und ihr Netzwerk, und was dem Unternehmen gehört, etwa vertrauliche Informationen und Unternehmenskonten. Klare Regeln von Anfang an schützen beide Seiten.
Wie schnell werden unsere Experten sichtbar?
Der Workshop und die ersten Schritte bringen die ersten Experten schon in den ersten Monaten an ihren Platz. Die Reputation, die Kunden und Bewerber bringt, wächst über längere Zeit, weshalb unsere Zusammenarbeit meist ein Jahr oder länger dauert.
Was ist CEO Branding, und wie geht VERA daran?
CEO-Branding ist die gängige Bezeichnung für den Aufbau des öffentlichen Profils eines CEO. Wir bauen es als Expertenreputation auf, sodass der CEO für echte Expertise in der Branche bekannt wird und dieses Vertrauen auf das Unternehmen übergeht. Es beginnt mit dem VERA-Workshop, danach folgt das einjährige CEO-Programm. Mehr über Expertenreputation für CEOs.
Warum sollte ein CEO eine Expertenreputation aufbauen?
Menschen vertrauen Menschen, die sie benennen und treffen können. Wenn Sie als CEO für echte Expertise bekannt sind, wird Ihr Unternehmen sichtbarer, es öffnen sich neue geschäftliche Chancen, und Kunden, Partner und Mitarbeitende lernen Ihren Blick auf das Geschäft und die Branche kennen.
Wer hilft CEOs beim Aufbau ihrer öffentlichen Reputation?
VERA in Wien arbeitet mit CEOs neuer und etablierter Unternehmen. Die Arbeit beginnt mit einem Positionierungs-Workshop und setzt sich mit einem einjährigen CEO-Programm fort, gemeinsam mit Ihrem Kommunikationsteam. Sie kann auch VERA PORTRÄT umfassen, ein Startpaket für Ihre öffentliche Positionierung mit Fotografie, Video und Styling.
Wie lange dauert das CEO-Programm?
Das CEO-Programm dauert ein Jahr. Wir erstellen die Inhalte gemeinsam, mit Coaching und Unterstützung für Sie, parallel zu Ihrem Kommunikationsteam, damit Sie die Arbeit auch nach Ende des Programms fortführen können. VERA bleibt für Beratung verfügbar.
Muss ich alle Inhalte selbst schreiben?
Das hängt von Ihrer Branche und den gemeinsam gesetzten Zielen ab. Am besten ist es, wenn die Ideen von Ihnen kommen und auf eine für Sie authentische Weise präsentiert werden, was wir anhand Ihres Persönlichkeitstyps beurteilen: ob es sinnvoller ist zu schreiben, öffentlich in Medien aufzutreten, auf eigenen Kanälen und so weiter. Am wichtigsten sind Ihre Haltungen und Ihre Erfahrung, alles andere wird an den jeweiligen Fall angepasst. Zu Beginn des Programms sollten Sie mehr Zeit einplanen, die mit dem besseren Kennenlernen von Ihnen und Ihrem Unternehmen nach und nach frei wird.
Ich arbeite in einer konservativen Branche. Wie hebe ich mich ab, ohne von den Verhaltensregeln abzuweichen?
Sichtbarkeit muss nicht laut sein. In konservativen Branchen wächst Reputation in Gremien, bei geschlossenen Branchenveranstaltungen und in Fachpublikationen, und die Online-Präsenz folgt in der Sprache der Branche. Der Workshop zeigt, was zu Ihrer passt.
Was passiert mit der Marke, wenn der CEO das Unternehmen wechselt?
Persönliche Expertenreputation und Marke gehören allein dieser Person. Dass das Unternehmen in ihren Aufbau investiert, gibt ihm keinerlei Rechte an den Vorteilen, die sie bringt. Alle Inhalte, die der CEO im Rahmen des Programms erstellt, bleiben jedoch Eigentum des Unternehmens. Die Richtlinien, die aus dieser einjährigen Zusammenarbeit entstehen, behandeln diese Frage und geben klare Vorgaben.
Muss ich auf LinkedIn aktiv sein?
LinkedIn ist nur ein Kanal unter mehreren. Im Programm entscheiden wir, was Sie veröffentlichen, wie und wo, ausgehend davon, wie Ihre Branche kommuniziert und welche Geschäftsziele Sie verfolgen.
Wie erschließt ein Unternehmen mit dem VERA-Modell einen neuen Markt?
Jeder Markteintritt beginnt damit, den Markt zu kennen: wer dort bereits Vertrauen aufbaut, über welche Kanäle und nach welchen ungeschriebenen Regeln der Branche. Auf dieser Grundlage entwickeln wir eine vollständige Kommunikationsstrategie für den neuen Markt, die an Ihre Strategie im Heimmarkt anknüpft. Wie jede Zusammenarbeit mit VERA beginnt sie mit einem Workshop und einer Analyse Ihrer Branche im Zielmarkt.
Was gehört kommunikativ zur VERA-Markteintrittsstrategie?
Eine Markteintrittsstrategie umfasst eine vollständige Kommunikationsstrategie für den Zielmarkt, die wir gemeinsam mit Ihrem Marketingteam im Heimmarkt entwickeln. Zuerst analysieren wir, wie in Ihrer Branche auf diesem Markt allgemein kommuniziert wird und was eine klassische Kommunikationsstrategie dort enthalten muss. Auf dieser Grundlage positionieren wir auch Ihre Experten in der Strategie, unter Berücksichtigung des kulturellen und rechtlichen Rahmens des Ziellandes.
Was sind die größten Markteintrittsbarrieren?
Beim Eintritt in einen neuen Markt stoßen Unternehmen meist auf drei Barrieren. Die erste ist fehlendes Vertrauen, denn dort kennt noch niemand Ihr Unternehmen oder Ihre Leute, und jede Branche folgt ungeschriebenen Regeln, die sich von Land zu Land unterscheiden. Die zweite sind kulturelle Vorurteile, die vom Herkunftsland des Unternehmens abhängen und abgebaut werden müssen, wobei das Image des Herkunftslandes auch ein Vorteil sein kann. Ob dieses Image gut oder schlecht ist: Die Strategie legt fest, wie es über Ihre Leute und die klassische Kommunikation in die Praxis umgesetzt wird. Die dritte liegt in der klassischen Kommunikation selbst, die den kulturellen Unterschieden der Kunden gerecht werden muss, besonders im B2C-Bereich, vom Ton und den Bildern bis zu Werten und Kaufgewohnheiten. Experten, die in den richtigen Kreisen bekannt sind, senken diese Barrieren gemeinsam mit einer an den neuen Markt angepassten klassischen Kommunikation schneller als Werbung allein.
Warum reicht eine starke Reputation im Heimmarkt auf einem neuen Markt nicht aus?
Im Heimmarkt ist die Reputation über Jahre durch Beziehungen, Empfehlungen und gemeinsame Geschichte gewachsen, oft ohne schriftliche Strategie. Auf einem neuen Markt gibt es diese Beziehungen noch nicht, und sie wachsen nicht von selbst in dem Tempo, das ein Markteintritt verlangt. Dazu kommt, dass ein Unternehmen auf dem neuen Markt mit dem Image seines Herkunftslandes wahrgenommen wird, oft begleitet von kulturellen Vorurteilen, die eine im Heimmarkt erworbene Reputation allein nicht abbauen kann. Deshalb braucht der neue Markt vom ersten Tag an eine durchdachte Strategie, während der Heimmarkt weiter so wachsen kann wie bisher.
Wie hängt die VERA-Strategie für den neuen Markt mit der Strategie im Heimmarkt zusammen?
Das Unternehmen, seine Werte und seine Experten bleiben dieselben. Die neue Strategie baut deshalb auf dem auf, was im Heimmarkt funktioniert, und passt Botschaft, Kanäle und Ton an den neuen Markt an. Wo für den Zielmarkt bereits eine Strategie besteht, übernehmen wir sie und passen sie an. So stärken sich beide Märkte gegenseitig, und die Reputation aus dem Heimmarkt wird auf dem neuen Markt zur Referenz.
Welche Rolle spielen Experten beim Eintritt in einen neuen Markt?
Auf einem neuen Markt vertrauen Menschen zuerst Menschen, die sie benennen und treffen können, und erst dann einer Marke. Ihre Experten sind deshalb oft der erste Kontaktpunkt: auf Branchenveranstaltungen, in Fachverbänden und in Gesprächen mit künftigen Kunden und Partnern. Wir legen für jeden von ihnen fest, über welche Themen er oder sie wo spricht, damit ihre Reputation dem Unternehmen Türen öffnet.
Wie kann ein Unternehmen aus Bosnien und Herzegowina in den österreichischen, deutschen oder EU-Markt eintreten?
Unternehmen aus Bosnien und Herzegowina bringen oft starke Expertise mit und werden in Österreich und Deutschland zuerst nach Vertrauen, Verlässlichkeit und ihrer Kommunikation beurteilt. VERA arbeitet von Wien aus auf Bosnisch, Deutsch und Englisch und kennt beide Geschäftskulturen von innen. Wir entwickeln die Kommunikationsstrategie für den Zielmarkt und positionieren Ihre Experten so, dass sie dort für ihr Wissen anerkannt werden.
Wir wollen nach Österreich expandieren. Wie bauen wir dort Vertrauen auf?
Die österreichische Geschäftskultur schätzt Verlässlichkeit, Diskretion und persönliche Beziehungen, und Vertrauen entsteht langsam, über Menschen und über die Zeit. Es hilft, dort präsent zu sein, wo sich Ihre Branche trifft: auf Fachveranstaltungen, in Verbänden und in Fachmedien, mit Experten, die die Sprache der Branche sprechen. VERA hat ihren Sitz in Wien und baut diese Präsenz mit Ihnen ab den ersten Kontakten auf.
Wie gründet ein ausländisches Unternehmen eine Firma in Österreich?
Die Firmengründung in Österreich ist ein rechtlicher und administrativer Schritt. Dafür verweisen wir Sie an bewährte Partner: Rechtsanwälte, Steuerberater und die Austrian Business Agency (ABA), die staatliche Agentur, die ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Österreich berät. VERA übernimmt, was danach kommt: wie Ihr Unternehmen auf dem österreichischen Markt bekannt wird und Vertrauen gewinnt. Dženeta Schittons juristischer Hintergrund erleichtert die enge Abstimmung mit Ihren Rechtsberatern.
